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Förderverein für Demokratie und soziales Engagement
Heppenheim e.V.
in Kooperation mit 50plus
ERZÄHLCAFÉ
Wir laden herzlich zum nächsten Erzählcafé ein
„Die Kunst des Schenkens“ Die Teilnehmer berichten über ihre Erfahrungen mit dem Schenken Datum: 7. Dezember 2009 Uhrzeit: 15:00 Uhr Ort: Sankt Katharina Lorscher Str. 1-3, Heppenheim Moderation: Günter Hopf und Hellmut Rüstow Telefon: 06252 789979
Wir bitten die Änderung des Ortes zu beachten
Von der Kunst des Schenkens
50plus-aktiv an der Bergstraße veranstaltet in Kooperation mit dem Förderverein für Demokratie und soziales Engagement Heppenheim e.V. ein intergeneratives Erzählcafé zum Thema „Die Kunst des Schenkens“ Die Veranstaltung findet am 7. Dezember, 15.00 Uhr, in der Seniorenresidenz Sankt Katharina, Lorscher Str. 1-3, Heppenheim, statt.
Juristen würden sagen, ein Geschenk ist die freiwillige Übertragung des Eigentums an einer Sache oder an einem Recht an einen anderen, ohne eine Gegenleistung zu verlangen. Im Deutschen Privatrecht bedarf ein Geschenk immer der Annahme, einer Willenserklärung des Schenkenden und des Beschenkten. Erst durch diesen Schenkungsvertrag kommt es zustande.
Im täglichen Leben sind diese Dinge nicht so dröge. Anliegen der Veranstalter ist, dass sich die Teilnehmer des Erzählcafés zur vorweihnachtlichen Zeit über die Motivation des Schenkens klar werden. Schenken sollte ein Ausdruck uneigennützigen Handels sein. Im übertragenen Sinn kann man auch jemandem seine Aufmerksamkeit, sein Vertrauen oder seine Liebe schenken. Bei Martin Heidegger ist gar von dem Ideal die Rede sich selbst zu schenken.
In unserer Konsumgesellschaft gibt es viele bedauerliche Auswüchse des Schenkens. Wir dürfen gespannt darauf sein, welche Art des Schenkens und des Beschenkt-Werdens von den Teilnehmern des Erzählcafés als mustergültig hingestellt werden, vermutlich mit dem Ziel dem nachzueifern.
Über Details der Veranstaltung informieren gerne Hellmut HC Rüstow, Telefon 06252 789979 und Günter Hopf, Telefon 06252 789179.
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50plus – aktiv Förderverein für Demokratie und soziales Engagement Heppenheim e.V.
Erzählcafé über Ängste Datum: 12. Oktober 2009 Uhrzeit: 15:00 Uhr Ort: Lorscher Straße 1-3, Sankt Katharina Moderation: Günter Hopf und Hellmut Rüstow Telefon: 06252 789979 (Hellmut Rüstow) E-Mail: hellruestow@aol.com
Broschüren "Perspektive 50plus - Beschäftigungspakete in den Regionen" http://www.perspektive50plus.de/
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Ausländerbeauftragte des Kreises Bergstraße Brigitte Paddenberg & Förderverein für Demokratie und soziales Engagement Heppenheim e.V.
Fahrt zum Hambacher Schloss
Am 27. September wird in Deutschland ein neuer Bundestag gewählt. Mit der Fahrt zum Hambacher Schloss wollen wir daran erinnern, dass Demokratie nicht etwas Selbstverständliches ist.
1832 haben sich an dieser Stelle 30.000 mutige Männer und Frauen, ungeachtet persönlicher Risiken, beim Hambacher Fest für Freiheit und Demokratie eingesetzt.
Wir werden uns auf diese Spuren der Demokratie in Deutschland begeben und das Hambacher Schloss am Wahltag aufsuchen – nachdem alle Teilnehmenden hoffentlich von ihrem demokratischen (Brief‐) Wahlrecht Gebrauch gemacht haben!?
Nach der Fahrt beginnt um 16.30 Uhr im Rahmen der „Begegnung der Kulturen“ die Veranstaltung: Wahl(ge)schichten am Maiberg ‐ ein Demokratiefest mit einem vielfältigen Programm, bei dem wir auch von unseren Eindrücken der Tagesexkursion berichten werden.
- 09:00 Uhr: Abfahrt vom Busparkplatz neben dem Bahnhof in Heppenheim
- 10:30 Uhr: Besichtigung des Hambacher Schlosses
- 12:00 Uhr: Kurze Reflektion über die Eindrücke und Imbiss
- 13:00 Uhr: Angebot zu einem Spaziergang im angrenzenden Naturschutzpark
- 14:30 Uhr: Abfahrt am Hambacher Schloss, Ankunft etwa um 16:00 Uhr
Anmeldung für Teilnehmer und Mitfahrgelegenheiten: Anmeldeschluss: 20.09.2009 Haus am Maiberg, Telefon 06252 9306-15 Hellmut HC Rüstow, Telefon 06252 789979
Kostenbeitrag für Fahrt und Eintritt: 7,- €.
Das Haus am Maiberg wird seinen VW-Bus für die Fahrt zur Verfügung stellen. Die Beförderung erfolgt wie immer aus versicherungstechnischen Gründen auf eigene Verantwortung.
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Erzählcafé
Wir laden herzlich zum nächsten Erzählcafé ein
„Sommer“
Die Teilnehmer berichten über ihre Erfahrungen. Datum: 3. August 2009
Uhrzeit: 15:00 Uhr
Ort: Lorscher Straße 1-3, Sankt Katharina
Moderation: Günter Hopf und Hellmut Rüstow
Telefon: 06252 789979 (Hellmut Rüstow)
E-Mail: hellruestow@aol.com
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PRESSEKONFERENZ 14.05.2009
Wunschbaum
Die Idee des Bensheimer Georgsfestes war, gleichzeitig den Heiligen Georg und sein muslimisches Pendant zu ehren, das in der Türkei Hızır genannt wird. Dort wird an seinem Festtag, dem Hıdrellez-Fest am 6. Mai, ein Wunschbaum aufgestellt, an den die Bevölkerung ihre Wünsche an den Heiligen hängt. Diesen schönen Brauch haben wir zum Anlass genommen, eine Linde auf den Marktplatz zu stellen, an die jeder anonym seine Wünsche an die Stadt hängen konnte. Um an das Fest noch lange zu erinnern, wird die Linde im Herbst in die Taunusanlage gepflanzt. Der Wunschbaum wurde gut angenommen. Wir konnten 103 Wunschzettel vom Baum „ernten“. Auf ihnen fanden wir ein breites Spektrum von allgemeinen Wünschen für eine bessere Welt bis hin zu ganz konkreten Vorschlägen, die sich umsetzen lassen. Wir haben die Wünsche sortiert und möchten Ihnen jetzt einen Überblick darüber geben.
Etwa jeder siebte Wunsch betraf das Thema Integration. Da dies das Hauptthema des Festes war, möchte ich diese Wünsche nicht zusammenfassen, sondern einzeln aufzählen: • Ausländer sollen wie Menschen behandelt werden. • freundlicher Umgang mit so genannten „Ausländern“, eigentlich Mitbürgern • Gleichberechtigung für alle • mehr Toleranz und Geduld • aktive Jugendarbeit mit Migrantenkindern • internationale Kulturarbeit miteinander, nicht nebeneinander • dass die ausländischen Frauen (besonders ältere) Deutsch lernen • mehr Förderung für Ausländer • dass die Kulturen in Frieden zusammen leben • dass alle Menschen in Frieden und gutem Einvernehmen miteinander leben • friedliches Beisammensein unterschiedlicher Generationen und Kulturen • mehr multikulturelles Zusammenleben, um einander besser zu verstehen. Mehr Organisatoren und Organisatorinnen, die dieses insbesondere über Events fördern • öfter interkulturelles Miteinander • noch mehr so gelungene Interkulturelle Feste • weiter so gute Initiativen in Bensheim
Das Thema, das am zweithäufigsten angesprochen wurde, war das Thema Jugend. Es wurde um mehr Möglichkeiten der Freizeitgestaltung und mehr Treffpunkte gebeten, speziell ein Jugendkulturzentrum, Erlebnisparks, Diskotheken, Sportangebote und eine größere Halfpipe. Jugendliche wünschen sich mehr Musik bzw. Konzerte, mehr Jugendarbeit, besonders aktive Jugendarbeit mit Migranten. Es wurde um schulische Förderung gebeten, aber auch speziell um Förderung in Sachen Politik. Und es fand sich der Wunsch nach weniger Gewalt bei Jugendlichen. Weitere Wünsche aus dem Bereich „Soziales“ waren mehr Betreuungsangebote für unter 3-jährige Kinder und bessere Spielplätze, dass die Stadt sich weiterhin für sozial Schwache einsetzen kann, mehr Initiativen für Arbeitssuchende und ein städtischer Öko-Handwerker-Künstlerhof, in dem sich Arbeitslose und auch engagierte Bürger betätigen können, um Jugendlichen einen Einblick in ihr Handwerk/ihren Beruf zu geben.
Zahlreiche Wünsche der Bensheimer Bürger betreffen die Stadtgestaltung. Sie wünschen sich eine behindertengerechte, barrierefreie Stadt mit abgesenkten Bordsteinkanten für Rollstuhlfahrer und Kinderwagen. Mehr Sitzbänke auf dem Marktplatz und in der Fußgängerzone sind ihnen genauso wichtig, wie die Erhaltung der Lebensmittelgeschäfte im Stadtkern oder deren Neubau an der AOK. Die Villa Eulennest könnte laut Vorstellung unserer Mitbürger nach ihrer Sanierung ein Gästehaus der Stadt werden und der Bahnhof könnte nach dessen Sanierung sogar Toiletten haben. Vornehmlich Kinder wünschten sich mehr Natur, schöne Parkanlagen, mehr Grün für Tiere und mehr Bäume als Häuser.
Der meistgewünschte Punkt aller Sparten ist ein Kino für die Stadt Bensheim. Die Ideen sind vielgestaltig und reichen vom „Draußen-Kino“ über Programmkino bis hin zum kommunalen Kino, das auch genügend Programm für Kinder hat und für diese auch erreichbar sein muss, dass sie also selbstständig dorthin kommen können. Außerdem wünscht die Bevölkerung mehr Karten für die Eysoldt-Veranstaltung für sich, mehr moderne Kunst in öffentlichen Gebäuden und die Gassensensationen mal in Bensheim.
Die nächsten Wunschzettel haben wir unter dem Thema "Mehr Lebensqualität für Bensheim" zusammengefasst. Ganz unterschiedliche Bereiche fallen darunter mit teilweise diametral gegensätzlichen Vorstellungen: Feste, Lärmbelästigungen, Verkehrsberuhigung, öffentlicher Verkehr, Radwegeausbau, Sicherheit...
Die einen wünschen sich mehr Belebung der Innenstadt am Abend und an den Wochenenden, mehr große Straßenfeste in der Innenstadt ( mehr als 4; 3 mal in den Sommermonaten), mehr Aktionen auf dem Marktplatz, die anderen dagegen wünschen nicht so viele Veranstaltungen, keine nächtlichen Lärmbelästigungen in der Fußgängerzone, Schilder mit dem Hinweis auf nächtliche Ruhe, samstags keine Events auf dem Marktplatz.
Es überwiegen die Wünsche nach mehr Ruhe, dass die Bürger mehr Rücksicht aufeinander nehmen, weniger Motoren-, Auto- und Flugzeuglärm die Menschen belästigt, keine Laubbläser in der Fußgängerzone lärmen und dass abends der Stadtpark geschlossen wird.
Weiter wurden auch viele Wünsche nach Verkehrsberuhigung an die Stadt gerichtet. Ganz allgemein wurde Tempo 30 auf allen Straßen der Stadt gewünscht. Es gab auch sehr konkrete Wünsche, Anwohnerparkplätze auf der Wilhelm Straße, keine LKW und PKW von 11.00 - 19.00 Uhr in der Fußgängerzone, einen Verkehrsspiegel für die Dammstraße (vom Penny kommend). Das Tempolimit auf der Dammstraße sei zu klären, Geschwindigkeitskontrollen im südlichen Jakobsweg werden gefordert, sowie eine Ampel für Schwanheimer Ecke Beinengutstraße, da diese Ecke für gefährlich gehalten wird.
Ganz allgemein wünschten sich einige Besucher unseres Festes, dass die Radwege in Bensheim weiter ausgebaut und das Radwegenetz gepflegt und erweitert wird. „Mehr Bensheimer aufs Rad“, lautete ein Wunsch. Konkret wurde ein Fahrradweg zwischen Hochstätten und Auerbach gewünscht, außerdem die Abflachung der Bordsteine für Radfahrer an der B3, Ecke Schwanheimer Straße, um den Fahrradweg überhaupt gefahrlos erreichen zu können.
Auch der Bereich Sicherheit wurde durch mehrere Wünsche angesprochen: allgemein mehr Sicherheit, besonders nachts, schnelleres Eingreifen der Polizei und "ständige" ( regelmäßige) Kontrolle zur Gewaltverhinderung.
Unter dem Begriff "Sonstiges" möchte ich konkrete Einzelwünsche nennen:
- Straßenbenennung nach Atatürk, dem Gründer der modernen Türkei - Baugrundstück für Kulturverein (DITIB) und Moschee, - Renovieren der Grillhütte am Wambolter Sand, - Kein Maibaum auf dem Markt, - ein Integrierter Bensheimer Event-Kalender, - weniger Knöllchen und freundlichere städtische Mitarbeiter.
Zum Schluss möchte ich diesen ausgefallenen Wunsch nicht verschweigen: "eine Revolution der Gemäßigten aller Seiten und Lager", was auch immer da gemeint sein mag.
Auch ganz private Wünsche wurden auf die Karten des Wunschbaumes geschrieben. Sie reichen von der Bitte nach mehr Ehrlichkeit in der Politik über gute Schulabschlüsse, eine Arbeit, Frieden, Glück und Liebe für sich und unter den Menschen, Gesundheit, ein Zusammenleben mit der Mama oder einer Reise in die Heimat für immer. Gerade diese letzten Wünsche, die so vielfältig die ganz persönlichen Bedürfnisse der Menschen in Bensheim zusammenfassen, haben uns gezeigt, dass der Wunschbaum eine Aktion war, die gerne angenommen wurde. Vielleicht kann dieser Lindenbaum auch an seinem neuen Platz in der Taunusanlage zu verschiedenen Anlässen als Wunschbaum dienen und auf die Wünsche der Menschen aufmerksam machen.
Einen weiteren Grund haben wir für dieses offizielle Zusammenkommen. Dank gilt nicht nur der Bäckerinnung, die dieses Fest unterstützte, sondern insbesondere dem Bäckermeister Georg Delp aus Hochstädten. Dieser hat uns spontan ermöglicht, mit seinen Zutaten, seinem Ofen und seiner fachmännischen Unterstützung Drachen-Figuren aus Hefeteig zu backen, die wir auf dem Marktplatz für einen guten Zweck verkaufen durften. Und so können wir Ihnen jetzt den Erlös von 100 Euro überreichen, der für ein Integrations-Projekt des Bensheimer Frauenbüros bestimmt ist.
Präsentation: Gabriele Ermen, Hille Krämer, Dorothee Sachinian
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Benefizveranstaltung zum Tag des Buches in der Martin-Buber-Schule
25.04.2009
Am Samstag fand bei herrlichem Wetter das Event anlässlich des Tages des Buches, veranstaltet vom Förderverein für Demokratie und soziales Engagement Heppenheim e. V., statt. Intention der Veranstaltung war es Kinder an das Lesen heranzuführen und gleichzeitig durch Spendenaufkommen und durch den Erlös bei Verkauf von Büchern, Eis, Kaffee und Kuchen bedürftige Schüler zu unterstützen, denn Armut ist ein Problem, das sich in der Gesellschaft mit erschreckender Geschwindigkeit ausbreitet. Peter Kühn, Leiter der Martin-Buber-Schule, wies in seiner Ansprache auf die wesentlichen Faktoren der Veranstaltung hin. Die Schirmherrschaft hatten Bürgermeister Gerhard Herbert und Katrin Hechler für die Veranstaltung übernommen. Bürgermeister Herbert betonte in seiner Ansprache, dass man Kinder nicht früh genug an Bücher heranführen kann. Auch Katrin Hechler kam in ihrer Begrüßung auf den sozialen Zweck des Events zu sprechen. Kinder der Musikschule Heppenheim boten unter der Leitung von Martin Köhler Musical & Swing dar. Dragan Milicevic bot mit seinen beiden Söhnen, Nikola und Daniel (11 und 7) musikalische Improvisationen und sogar der Liedermacher und Schulleiter der Martin-Buber-Schule, Peter Kühn, machte mit Stratos Kostis auf der Gitarre griechische Volksmusik.
Preisverleihung
Ferner fand die Preisverleihung des intergenerativen „Erlebnisschreibens“ statt. Die Aufgabe bestand darin einen kurzen Text zu verfassen. Folgende Themen wurden vorgeschlagen: „Zeitung – ein ewig junges Medium“,„Internet und Buchdruck“, „Von welchen Medien profitiere ich in erster Linie?“, „Sind Bücher für mich noch up to date?“ oder „Glück“ oder „Was begeistert mich?“ Viele schöne Preise wurden den glücklichen Gewinnern, der in drei Generationen-Gruppen - 1. (Schüler/Azubis/ Studenten, 2. Berufstätige/Arbeitssuchende, 3.Rentner / Pensionäre - eingeteilten Hobby-Autoren überreicht. Aus organisatorischen Gründen konnten die Preise nur an die Preisträger übergeben werden, die zum Event kamen.
Rätselrallye
Mit einer Rätselrallye quer durch Heppenheim machte Dorothee Sachinian den Versuch Kinder zum Buch hinzuführen und in ihrer Umgebung nach bestimmten Merkmalen auf Spurensuche zu gehen. Bögen für die Lösungen lagen in der Martin-Buber-Schule und beim Kooperationspartner „Das gute Buch“ in der Wilhelmstraße aus.
Mikrofaser-Kunst – Flockmalerei
Branko Stahl, der vor kurzem in Bensheim im Haus am Markt, seine einzigartigen und sehr originellen Werke ausstellte, zeigte seine Bilder. Der promovierte Physiker, der mit Arbeiten zu magnetischen Nanostrukturen und mit experimentellen und theoretischen Arbeiten zum Magnetismus der Vögel 2003 habilitierte, hat sich nun aus einem inneren Drang heraus ganz der Kunst gewidmet und arbeitet in seinem Atelier in Kirschhausen. Er schuf u. a. auch das Logo „Buch + Wort“, das auch auf den, eigens für die Veranstaltung zum Tag des Buches gemachten T-Shirts, prangt. Erneut hat Branko Stahl mit seiner Kunst überzeugt. Wir freuen uns sehr auf weitere Ausstellungen seines Oeuvres in unserer Region.
Internationale Teestube
In der Teestube gab Mishiko Schwab Einblick in eine faszinierende fernöstliche Welt. Bei aromatischen Tees und erlesenen Köstlichkeiten konnten Besucher des Events Kraft schöpfen, um weiter in Büchern zu stöbern oder an den abwechslungsreichen Veranstaltungen teilzunehmen. Ferner wurden die von Frau Schwab geschaffenen Kalligraphien und in Origami-Technik gefalteten Kraniche bewundert.
Erzählcafé Ein Erzählcafé der Initiative 50plus-Aktiv an der Bergstraße gab einen guten Überblick über das Zeitungswesen. Bernd Sterzelmaier, Redaktionsleiter des Starkenburger Echos, begann mit einem geschichtlichen Überblick der Zeitung und mit dem interessanten Hinweis, dass die Zeitung, selbst während der Epoche des Nationalsozialismus, immer unabhängig blieb. Sterzelmaier wies darauf hin, dass in der andauernden Wirtschaftskrise Unternehmen unterschiedlicher Branchen Geld vom Staat wollen. Zeitungen bilden hier eine rühmliche Ausnahme. Sie scheuen sich davor, solche Gelder zu beantragen, obwohl die Rezession auch hier Spuren hinterlassen hat, da sie fürchten, dass dann ihre Unabhängigkeit beeinträchtigt werden könnte. Es wurde auch über die mögliche Verdrängung der Zeitungen durch das Internet diskutiert. Das Erzählcafé schloss mit dem Credo der Teilnehmer, dass weiterhin Zeitungen für die Objektivität der Berichterstattung unabdingbar sind und immer sein werden.
Tanz und Dichtung in Tamil
Eine Gruppe von sechs Kindern führte eindrucksvolle Tänze vor und appellierte an die „Freie Welt“ alles zu unternehmen, dass der furchtbare Bürgerkrieg zwischen Singhalesen und Tamilen in Sri Lanka (bis 1992 Ceylon) möglichst bald beendet wird.
Zielerreichung
Das Ziel des Events zum Tag des Buches wurde voll erfüllt. Ein ansehnlicher Betrag zur Unterstützung bedürftiger Kinder wurde gespendet und durch verschiedene Aktivitäten erwirtschaftet. Roland Dorsheimer und Hellmut Rüstow freuen sich über den Erfolg der Veranstaltung. Roland Dorsheimer, der 1. Vorsitzende des Fördervereins für Demokratie und soziales Engagement, konnte Peter Kühn, dem Leiter der Martin-Buber-Schule, einen sehr ansehnlichen Beitrag zur Unterstützung bedürftiger Schüler übergeben.
Danksagung
Wir danken Herrn Bürgermeister Herbert und der Landratskandidatin Frau Katrin Hechler für die Übernahme der Schirmherrschaft. Frau Huck von „Das gute Buch“, danken wir für die Kooperation, Peter Wohlfahrt danken wir für das Betreiben eines Standes mit Speisen und Getränken für den guten Zweck. Bernd Sterzelmaier danken wir für sein großes Engagement für das interessante Erzälcafé über das Zeitungswesen. Der Odenwaldquelle, Unilever (Langenese-Iglo) und Johann Lulay GmbH Marmor und Natursteinwerk danken wir für großzügige Spenden. Mishiko Schwab und Ingrid Meister danken wir für ihre Spenden und für ihre Mithilfe.
Den Lehrern der Martin-Buber-Schule danken wir für die Betreibung des Bücherflohmarkts. Sigrid Müller und Günter Hopf von 50plus-aktiv an der Bergstraße danken wir für ihr keinesfalls selbstverständliches Engagement im Erzählcafé. Unser besonderer Dank gilt auch den zahlreichen Gestaltern und Helfern des Events: Susanne Hagen, Peter Kühn und seinem Sohn, Dragan Mileveviç und seinen Söhnen Nicola und Daniel, Gerhard Röhrig, Dorothee und Georgios Sachinian, Bernd Sterzelmaier, den Mitwirkenden der Tamilischen Gruppe und den Kindern der Musikschule unter der Leitung von Manfred Köhler sowie Angela Galvano, Dusita Schwartz-Dinu, Natalia Zaytseva, die den wesentlichen Anteil am Gelingen des Projekts hatten. Last but not least danken wir Branko Stahl für die künstlerische Gestaltung und für sein großes Engagement. Selbstverständlich danken wir auch den vielen Besuchern des Festes, die auch durch Käufe von Büchern und anderen Dingen zur Zielerreichung des Festes wesentlich beitrugen. Ausblick
Mitglieder des Fördervereins für Demokratie und Soziales Engagement e.V. Heppenheim sprechen sich dafür aus, in Kooperation mit einer oder mehreren Schulen in Heppenheim nächstes Jahr an einem anderen Ort eine derartige Veranstaltung zur Unterstützung bedürftiger Schüler zu veranstalten.
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Quelle: http://www.morgenweb.de/region/bensheim_zwingenberg/20081031_srv0000003354170.html
Kommunikativ: Internationaler Frauentreff mit Sportangebot im Franziskushaus Frauen sind "grenzenlos fit"
Bensheim. Der Internationale Frauentreff, den Marion Vatter vom Frauenbüro der Stadt und Hannelore Lehnard vom Migrationsdienst des Caritasverbandes ins Leben gerufen haben, ist um einen weiteren Baustein gewachsen: Unter dem Titel "Grenzenlos fit" trafen sich Frauen aus der Türkei, Russland, Deutschland und anderen Ländern, um gemeinsam Sport zu treiben.
Treffpunkt war gestern Vormittag die Bensheimer Kapuzinerhalle im Caritas-Zentrum Franziskushaus. Zur Premiere konnte Übungsleiterin Dorothee Sachinian 16 Teilnehmerinnen begrüßen. Ebenso breit gefächert wie die Zahl der Nationalitäten war die Altersspanne. Junge Mütter fanden hier ebenso Spaß am Sport wie Seniorinnen. Dennoch wurde niemand unter- oder überfordert. Zunächst stand eine Luftballon-Übung auf dem Programm. Danach dehnte und lockerte man Muskeln und Sehnen. Nach dem Prinzip Spannung - Entspannung ging es weiter, mit Rücken, Bauch, Schultern, Armen und Beinen.
Der gemeinsame Sport hält nicht nur fit, er ist auch eine gute Kommunikations- und Integrationsmöglichkeit, erläuterte Marion Vatter, die sich erfreut über die gute Resonanz auf das Angebot zeigte. Bereits vor einigen Monaten hatte man erste Schritte in Richtung Fitness unternommen.
"Fit durch den Sommer" hieß seinerzeit das Angebot, das ebenfalls großen Anklang fand. Die Teilnehmerinnen wünschten sich eine Fortsetzung. Jetzt treffen sie sich jeden Donnerstag um 10 Uhr in der Klostergasse.
Anfängliche Schwellenängste sind in der Gruppe erfahrungsgemäß schnell überwunden. Alle Frauen, ob mit oder ohne Sporterfahrung, ob mit oder ohne Migrationshintergrund, sind willkommen. Schließlich, so lautet das Motto, tut der Sport allen gut.
"Grenzenlos fit - Frauen in Bewegung" ist ein Gemeinschaftsprojekt von SSG, Förderverein für Demokratie und soziales Engagement Heppenheim e.V., Frauenbüro Bensheim und Migrationsdienst Bergstraße, Caritasverband e. V.
Bergsträßer Anzeiger 31. Oktober 2008 Internationaler Frauentreff: Erfolgreiches Sommerprogramm / Im Herbst geht's weiter
Sport treiben erleichtert die Integration Weitere Informationen:
Kontakt Marion Vatter, Tel. 06251/856003 oder Hannelore Lehnard, Tel. 06251/85425171
Bensheim.
In den Sommerferien trafen sich regelmäßig Frauen verschiedener Nationen in der Bensheimer Kapuzinerhalle im Caritas-Zentrum Franziskushaus. Frauen aus der Türkei, Somalia, Deutschland und Jordanien, die sich trotz verschiedener Muttersprachen alle verstanden, wollten gemeinsam Sport treiben. Sport spricht alle Sprachen - so jedenfalls beim Sommerprogramm 2008 des Internationalen Frauentreffs mit dem Motto: "Fit durch den Sommer". Hier hatte sich gezeigt, dass Sport eine der besten Integrationsmöglichkeiten ist.
"Etwas für sich selbst tun ist für viele Frauen Luxus. Arbeit, Haushalt und Kindererziehung lassen wenig freie Zeit. Und wenn dann der Wunsch wächst, mal etwas für den Rücken, die Figur oder das Wohlbe-finden zu tun, fehlt es oft an Informationen und Gelegenheit", erklärt Hannelore Lehnard vom Migrationsdienst des Caritasverbandes die Hintergründe der Idee.
Zusammen mit dem Frauenbüro der Stadt Bensheim und der SSG Bensheim wurde dieses Kooperationsprojekt auf die Beine gestellt. Dorothee Sachinian leitete die Gruppe. Mit Stäben, Bällen und Thera-Bändern wurden die Muskeln warm gemacht, gedehnt und gelockert, bis es dann mit speziellen Übungen an die im Alltag vernachlässigten Muskeln und Bewegungsabläufe ging. Rücken, Bauch, Schultern, Arme und Beine wurden einmal anders bewegt als im Berufs- und Haushaltsalltag.
Schwellenängste waren schnell überwunden. Ob in kurzer Hose, langem Kleid, mit oder ohne Kopftuch, mit oder ohne Sporterfahrung - der Sport tat allen gut. Nach getaner Arbeit wurde gemütlich im Café Klostergarten geplaudert.
Das Sommerprojekt "Fit durch den Sommer" war ein großer Erfolg und die teilnehmenden Frauen wünschen sich, dass es sportlich weitergeht. So laufen derzeit schon Planungen für das nächste sportliche Event im Herbst: "Grenzenlos fit - Frauen in Bewegung". Ein Gemeinschaftsprojekt der SSG Bensheim, dem Förderverein für Demokratie und soziales Engagement Heppenheim, dem Frauenbüro Bensheim und dem Migrationsdienst Bergstraße, Caritasverband.
Bis dahin trifft sich der Internationale Frauentreff wieder jeden vierten Mittwoch im Monat um 10 Uhr in Bensheim in der Rodensteinstraße 8 (Frauenbüro).
Alle interessierten Frauen mit und ohne Migrationshintergrund sind eingeladen und haben dort eine Möglichkeit, neue Kontakte zu knüpfen, sich auszutauschen und gegenseitig von Erfahrungen zu profitieren. "Das Programm ist offen. Mitgebrachte Ideen, Initiativen oder Aktivitätsvorschläge versuchen wir umzusetzen", so Hannelore Lehnard. zg
Bergsträßer Anzeiger 14. August 2008
Quelle: http://www.morgenweb.de/region/bensheim_zwingenberg/20080814_srv0000002989668.html
http://www.ffduseh.de
Förderverein für Demokratie und soziales Engagement Heppenheim e.V. Interkulturelles Fest in Bensheim 2008
Der FfDusEH war in Bensheim auch dabei und zeigte an seinem Stand Materialien und Ergebnisse der verschiedenen Projekte, die bereits liefen oder angelaufen sind, wie zum Beispiel der Demokratie-Workshop der Projektwoche an der Martin-Buber-Schule in Heppenheim: "Spielerisch Kommunizieren".
Auch die Vorankündigung zum Gemeinschaftsprojekt der SSG, der Stadt Bensheim, der Caritas und des FfDusEH "Grenzenlos Fit" fehlte nicht. Frauen in Bewegung, ob mit oder ohne Migrationshintergrund. Kennenlernen und Barrieren einreißen auf die andere Art. Termine und Beginn dieses Kurses werden hier bekannt gegeben.
Wir wünschen uns für die Zukunft, weitere Projekte aus der Taufe heben zu können und freuen uns über Interessierte, die uns tatkräftig unterstützen können. Frauentreff
"Fit durch den Sommer"
Bensheim. Der Internationale Frauentreff, initiiert vom Frauenbüro der Stadt Bensheim und dem Migrationsdienst des Caritasverbandes, lädt in Zusammenarbeit mit der SSG ein zum diesjährigen Ferienprogramm "Fit durch den Sommer".
Jeden Mittwoch in den Ferien um 10 Uhr in der Kapuzinerhalle am Franziskushaus, Klostergasse 5a, können alle interessierten Frauen, die Lust haben sich zu bewegen, Kontakte zu knüpfen und Spaß zu haben, mitmachen.
Mitzubringen sind bequeme (Sport-) Kleidung, Turnschläppchen oder Turnschuhe, ein Badetuch und gute Laune. Der nächste Treff ist am Mittwoch (16.). Kursleiterin ist Dorothee Sachinian.
Nähere Info über das Frauenbüro der Stadt Bensheim, Marion Vatter, Telefon 06251/856003, oder Frau Lehnard vom Migrationsdienst des Caritasverbandes, Telefon 06251/85425171. zg
Bergsträßer Anzeiger 07. Juli 2008
Quelle: http://www.morgenweb.de/region/bensheim_zwingenberg/20080707_srv0000002821818.html
Hier der Prüfbericht des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales über das "Neue Wege-Management".
Unter der unten angegebenen Email-Adresse können für das gerade aus der Taufe gehobene Netzwerk gegen Armut der Stadt Bensheim Ideen abgegeben werden: ideenboerse@bensheim.de
Folgende Anfrage der SPD Bergstraße ging an den Vorsitzenden des Kreistages des Kreises Bergstraße Herrn Werner Breitwieser:
Betr.: Anfrage zum Thema Kosten der Unterkunft vom 18 September 2008
Sehr geehrter Herr Breitwieser,
bitte leiten Sie folgende Fragen zur Beantwortung bei der nächsten Kreistagssitzung an den Kreisausschuss weiter:
1. Wie hoch ist zur Zeit de Höchstbetrag zur Erstattung der Wohngeldkosten / Kosten der Unterkunft für eine
A) Ein-Personen-Wohnung
B) Zwei-Personen-Wohnung
C) Drei-Personen-Wohnung
D) Vier-Personen-Wohnung
Bitte geben Sie dies untergliedert nach Städten und Gemeinden an.
2. Ist geplant diese Beträge zu verändern? Wann wurden die Beträge zum letzten Mal erhöht? Gibt es eine Anpassung aufgrund der gestiegenen Stromkosten und gibt es eine Anpassung aufgrund der gestiegenen Heizosten?
3. Wie viele Hartz IV Bedarfsgemeinschaften im Kreis Bergstraße bekommen zur Zeit nicht die volle Miete vom Eigenbetrieb ersetzt? Wie groß ist im Durchschnitt die Differenz?
4. Bitte geben Sie die Anzahl der Bedarfsgemeinschaften, die nicht die volle Miete vom Eigenbetrieb ersetzt bekommen und finanzielle Mittel aus dem normalen Regelsatz benötigen, um ihre Miete zu zahlen, nach Städten und Gemeinden an. Bitte geben Sie auch an, um wie viele Personen es sich in den Bedarfsgemeinschaften handeln.
Quelle: Katrin Hechler
Auf diese Website gestellt: Roland Dorsheimer „Kann Arbeitslosigkeit krank machen?“ Unter diesem Titel fand am Montag, dem 14.04.2008 in der Henry-Dunant-Begegnungsstätte in Kooperation mit der Initiative 50plus-aktiv an der Bergstraße ein Erzählcafé statt.
Ziel der Veranstaltung war es, einen Dialog von Betroffenen und Nichtbetroffenen zu eröffnen.
Die Erzählcafés der Initiative zu unterschiedlichen Themen finden an jedem 2.Montag eines Monats in der Werlestraße 5 ab 15h in Heppenheim statt.
Es werden weitere gemeinsame Erzählcafé-Veranstaltungen folgen.
Mehr Transparenz für Neue Wege Kreistag: Kreisbeigeordneter Metz will mehr öffentlich diskutieren – Betriebskommission kümmert sich um Heizkosten
KREIS BERGSTRASSE. Die SPD-Fraktionsvorsitzende Katrin Hechler hat dem Ersten Kreisbeigeordneten Thomas Metz (CDU) „und seinem Team“ zum Verhandlungsergebnis mit dem Bund bezüglich des Kreis-Eigenbetriebs „Neue Wege“ gratuliert. Das Bundesministerium scheue offenbar einen Rechtsstreit und „knickt bei allem ein“, sagte Hechler. Die SPD freue sich, dass keine größeren Rückforderungen auf den Kreis zukämen. Es bleibe aber ein politischer Schaden, betonte die Sozialdemokratin. Weil der Kreis eingewilligt habe, höhere Verwaltungskosten zu akzeptieren, kämen dennoch höhere Kosten auf den Kreis zu.
Wie berichtet, muss der Kreis trotz der harschen Kritik des Bundesarbeitsministeriums an fehlender Kontrolle des Eigenbetriebs in den Anfangjahren lediglich 14 000 Euro zurückzahlen. Dabei geht es um die Kosten für zwei zusätzliche Mitarbeiter im Jobcenter Viernheim für zwei Monate, was erst im Monat darauf vertraglich bestätigt wurde. Damals hatte das Bildungswerk der Hessischen Wirtschaft dieses Jobcenter betrieben. Die 256 000 Euro, die der Kreis an die Personalpädagogische Agentur (PPA) überwiesen hat, bezahlt der Bund dagegen trotz der freihändigen Vergabe des Auftrags und Zweifeln an den Kursinhalten.
Durch die Einigung mit dem Ministerium, die Metz dem Kreistag detailliert darlegte, verkürzte sich die Diskussion zu drei Anträgen zu Neue Wege. Die SPD zog einen Antrag zurück, rechtliche Ansprüche gegenüber dem früheren Ersten Kreisbeigeordneten Jürgen Lehmberg (CDU) einzuleiten, bevor diese verjähren. „Wir sind aber nicht mit allem schon über den Berg“, warnte Klaus Brückner (SPD). Wenn neue Ansprüche des Bundes bekannt würden, stelle man den Antrag erneut. Es bleibe ein fahler Beigeschmack. Es dürfe nicht an der Spitze des Eigenbetriebs und bei den Hartz-IV-Leistungsempfängern mit zweierlei Maß gemessen werden.
Ein Antrag der Grünen, wegen der steigenden Heizkosten einen ökologischen Faktor für schlecht isolierte Wohnungen zu prüfen, wurde mit mehrheitlicher Entscheidung in die Betriebskommission von Neue Wege verwiesen. Zuvor hatte Metz versichert, dass Neue Wege keine Leistungsempfänger zwingen werde, die Wohnung zu wechseln, wenn für diese nach einer Verbesserung der Wärmedämmung eine höhere Kaltmiete erhoben wird.
Thilo Figaj (Grüne) hatte betont, es könne nicht hingenommen werden, dass Neue Wege bei den „Kosten der Unterkunft die denkbar knappsten Obergrenzen für Kaltmiete“ ansetze und für Heizkosten nur 1,30 Euro pro Person und Quadratmieter gewähre. Seit 2001 seien Mieten und kalte Wohnungskosten um sieben, die Heizkosten um 32 Prozent gestiegen. Dabei sei der Preisschub von 2007 noch nicht erfasst. Davon seien Hartz-IV-Empfänger besonders betroffen, weil es niedrigere Kosten nur in einer gut gedämmten Wohnung gebe.
Nach Vorstellung der Grünen sollen viele Aspekte der Wohnung wie Heizungsart, Dämmung, Kubatur und Fenster in einem Fragebogen erfasst und zur Berechnung eines ökologisch-ökonomischen Faktors für die Heizkosten verwendet werden. Zusätzlich könne man den Leistungsempfängern eine Fibel mit Tipps zum Energiesparen an die Hand geben.
Frank Sürmann (FDP) verwies auf den bürokratischen Aufwand für ein solches Verfahren. Zudem seien die Heizkosten von ein auf 1,30 Euro erhöht worden. 1,30 Euro seien ein Richtwert; Isolierung und Heizungsanlage würden bei der Gewährung der Kosten berücksichtigt, versicherte Metz. Nur wenn den Betroffenen unwirtschaftliches Heizen nachgewiesen werde, dürfe Neue Wege sich weigern zu zahlen.
Mit dem Problem wird sich die Betriebskommission befassen. Die Republikaner wollen zusätzlich prüfen lassen, ob auch langzeitarbeitslose Haus- und Wohnungseigentümer bei ökologischen und energiesparenden Sanierungen unterstützt werden könnten. Mit den Stimmen der Koalition (CDU, FDP, FWG) gegen SPD, Grüne, Linke und Republikaner abgelehnt wurde ein Antrag der Grünen, die Ergebnisse des Prüfberichts zu Neue Wege zu diskutieren, um künftig solche Vorfälle zu vermeiden. Man habe unter anderem eine neue Software für das Rechnungswesen im Eigenbetrieb installiert, sagte Metz. Die Entwicklung werde jedoch permanent weitergehen.
Er werde sich kritischen Diskussionen in öffentlichen Gremien stellen, versicherte Metz. Er verwehre sich jedoch gegen Äußerungen, wie sie bei einer Pressekonferenz der Arbeitsloseninitiative Andere Wege und des Fördervereins für Demokratie und sozialpolitisches Engagement fielen. Dort war Neue Wege als „Behörde der übelsten Sorte“ bezeichnet worden. „Eine solche Art der öffentlichen Diskussion ist indiskutabel“, sagte Metz.
mam 20.2.2008
Quelle: http://www.echo-online.de/suedhessen/static/573830.htm
Eigenbetrieb Neue Wege
Betroffene in ohnmächtiger Wut
"Neue Wege hält sich ans Gesetz", Bergsträßer Anzeiger vom 8. Februar Lieber Herr Metz, bei allem Respekt vor Ihrer Person und Ihrem Amt wundere ich mich über Ihre völlig verfehlte Kritik an unseren faktischen Feststellungen bei unserer Pressekonferenz.
Der Eigenbetrieb Neue Wege ist seit drei Jahren zuständig für Langzeitarbeitslose unseres Kreises. Seit drei Jahren gibt es erhebliche Beschwerden aus den verschiedensten Institutionen, Einzelpersonen und Richtungen. Seit drei Jahren werden Mitbürger, schon bei Antragstellung zum Arbeitslosengeld II, systematisch entmündigt und gegängelt. Seit drei Jahren erlauben sich Mitarbeiter dieses Amtes, Sozialgerichtsurteile zu ignorieren. Seit drei Jahren werden hilfebedürftige Mitbürger von einigen Sachbearbeitern, zusätzlich zu ihrem gewiss nicht leichten Schicksal, schikaniert. Seit drei Jahren bekommen AlgII-Empfänger nicht die ihnen - unterm Strich zustehende - Miete gezahlt und müssen bis zu 100 Euro aus ihrem Regelsatz monatlich draufzahlen. In diesen drei Jahren haben sich die zahlreichen Arbeitsloseninitiativen im Zuständigkeitsbereich von Neue Wege nicht aus Jux und Tollerei, sondern aus einer Notwendigkeit heraus gebildet. Es ist die gelebte "Unkultur" in "Ihrer Behörde", die Betroffene oft in ohnmächtige Wut bringt.
Sicherheitstechnisch abgeschirmt
Es muss doch auch für Sie bedrückend sein, dass Sie genötigt sind, Ihr neues Domizil von "Neue Wege" so einzurichten, dass der untere Servicebereich Ihrer Behörde sicherheitstechnisch so abgeschirmt ist, dass ein Besucher (Kunde), der das Bedürfnis hat, eine Toilette aufzusuchen, von einem Mitarbeiter eines Sicherheitsdienstes in den abgeschlossenen Verwaltungsbereich zu den Toiletten begleitet wird.
Über Missbrauch dieses Eigenbetriebes - und sei es "nur" Machtmissbrauch - möchte ich hier erst gar nicht reden. Das ist ein kleiner Auszug aus den uns bekannten behördlichen Verfehlungen. Deshalb empfinde ich es als ziemlich arrogant, dass Sie sich hinstellen, uns den "Schwarzen Peter" zuschieben wollen und auf eine "Etikette" hinweisen, die "Neue Wege" völlig abgeht.
Sollte sich "Neue Wege" zu dem Dienstleistungsunternehmen entwickeln, dass diese Behörde ihr Klientel zu recht als "Kunden" begreift, bin ich der erste Kritiker, der ein Loblied auf Sie verfasst und - Ihr Einverständnis vorausgesetzt - publizieren wird. Ich befürchte nur, dass die Menschen, die jetzt arbeitslos werden und in einem Jahr zu "Neue Wege" durchgereicht sein werden, auch wieder als faules Pack bezeichnet und entsprechend behandelt werden.
Bitte, belehren Sie mich eines Besseren. Bis dahin, wie gehabt!
Roland Dorsheimer Andere Wege / Förderverein für Demokratie und sozialpolitisches Engagement Gräffstraße 21 64646 Heppenheim Bergsträßer Anzeiger
01. März 2008
Quelle: http://www.morgenweb.de/region/heppenheim/20080301_srv0000002225297.html
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Unterwegs in Sachen Demokratie
Im März fand im Haus am Maiberg, vor dem Hintergrund der zahlreichen Wahlen, die 2009 anstanden, ein Seminar mit dem Titel Wenn du dich nicht entscheidest, verlasse ich dich. Deine Demokratie statt. Es wurde erneut bestätigt, dass freie Wahlen eine tragende Säule der Demokratie sind. Ein Teilnehmer, der ursprünglich aus einem ländlichen Raum kam, erzählte sehr anschaulich, dass sein Vater zur Wahl den guten, schwarzen Anzug anzog, um damit zum Ausdruck zu bringen, dass freie und geheime Wahlen etwas Besonderes sind. Es wurde erneut festgestellt, dass in vielen Ländern bis zum heutigen Tag keine freien Wahlen stattfinden. Blicken wir zurück auf unsere Geschichte, auf die Deutsche Geschichte, so stellen wir fest, dass in Deutschland erst seit ca. anderthalb Jahrhunderten freie Wahlen stattfinden, unterbrochen durch die NS-Zeit. Das Frauenwahlrecht wurde bei uns 1919 eingeführt.
In Großbritannien durften erstmals ab 1295 Ritter und Bürger in offenen Wahlen in das Parlament gewählt werden. Bis 1918 entsprach dies nur ca. 50 Prozent der potentiellen Wähler. In Frankreich gab es 1789 die ersten freien Wahlen, gefolgt von den Niederlanden (1896), von den USA (1830) und der Schweiz (1848, Frauenwahlrecht jedoch erst seit 1971).
Wir planten sehr bald am 27. September 2009, dem Tag der Bundestagswahl, ein Demokratiefest zu inszenieren, da die Möglichkeit an freien und geheimen Wahlen teilzunehmen, einschließlich des passiven Wahlrechts, wie bereits eingangs erwähnt, keine Selbstverständlichkeit ist.
Das Fest auf dem Maiberg und die Exkursion zum Hambacher Schloss fand in Kooperation mit „Begegnung der Kulturen“ (Brigitte Paddenberg, Ausländerbeauftragte des Kreises Bergstraße) und mit dem Förderverein für Demokratie und soziales Engagement Heppenheim e.V. statt.
Hambacher Fest
Wir machten uns mit 15 Personen auf zum Hambacher Schloss bei Neustadt an der Weinstraße, vormals Neustadt an der Haardt, um die Ausstellung zum Hambacher Fest (1832), das oft als Wiege unserer Demokratie bezeichnet wird, anzusehen.
Vorgeschichte des Hambacher Fests
Im Verlauf der französischen Revolutionskriege wurden in den 1790er Jahren die gesamten linksrheinischen Gebiete, und damit auch die heutige Pfalz, von französischen Truppen besetzt. Das linksrheinische Deutschland wurde formal und völkerrechtlich Teil der Französischen Republik.
Nach der Niederlage Napoleons fand 1814/15 der Wiener Kongress statt. Ziel war es, die durch Napoleon in Unordnung geratenen territorialen Grenzen in Europa, neu zu ziehen. Wir betrachten nun die Geschichte der Pfalz, später Rheinpfalz genannt, nicht zu verwechseln mit der Kurpfalz (Heidelberg, Mannheim), mit den Städten Neustadt, Pirmasens, Ludwigshafen, Landau, Dürkheim und Speyer. Als Entschädigung für die Gebiete rechts des Inn und die Stadt Salzburg, welche Bayern im Münchner Vertrag an Österreich abtreten musste, erhielt Bayern die Pfalz. Speyer wurde Kreishauptstadt der Rheinpfalz. Innerhalb des Königreichs Bayern genoss die Rheinpfalz eine rechtliche und administrative Sonderstellung, da Ludwig I. wesentliche Errungenschaften der französischen Zeit für diese Region beibehielt. So blieb in der Pfalz die Grundherrschaft aufgehoben (in Bayern erst 1848), die Trennung von Justiz und Verwaltung und die völlige Gewerbefreiheit blieben bestehen.
Unter dem Einfluss der französischen Julirevolution von 1830, auch bedingt durch einige Missernten und ruinöse bayerische Steuern, entstand Unruhe in der Bevölkerung, die sich am 27. Mai 1832 und in den Folgetagen auf dem Hambacher Schloss in kritischen Kundgebungen niederschlug. Zu dieser Zeit gab es in der Region ein Versammlungsverbot. Um dies zu umgehen, wurde die Kundgebung als Bayerisches Verfassungsfest angemeldet. Es gab da eine Rednertribüne, viele gedeckte Tafeln mit nummerierten Plätzen für die Reichen, bei denen Speisen und Pfälzer Wein gereicht wurden. Im Ort gab es für die Masse Karusselle, zwei Reitschulen und viele Stände an denen Wein und Speisen feilgeboten wurden. Von den Machthabern war diese Aktion zunächst verboten worden. Sie besannen sich dann aber darauf, dass sie keine rechtliche Handhabe gegen ein derartiges Fest hatten. Zähneknirschend musste deshalb auch das Verbot aufgehoben werden.
30000 mutige Frauen und Männer aller Stände demonstrierten da für Freiheit, Einheit und Bürgerrechte – ungeachtet persönlicher Risiken. Die Ordnungshüter trugen Armbinden in den Farben Rot, Schwarz, Gold. Da es diese Armbinden, jedoch neben anderen Souvenirs (unter anderem Pfeifenköpfe und sogenannte Hambacher Tücher) mit der Darstellung der Hauptakteure zu kaufen gab und viele davon Gebrauch machten, mussten die ausgegebenen Armbinden der Ordnungshüter, gegen solche in den Bayerischen Farben ausgetauscht werden.
Auf dem Schlossturm wurde erstmals die schwarz-rot-goldene Fahne gehisst. Vorgeschrieben war damals noch die schwarz-weiß-rote Fahne. Ein Exemplar ersterer wird bei der Ausstellung auf dem Hambacher Schloss gezeigt; restaurierte Pendants hängen im Rheinland-Pfälzischen Landtag und beim Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe.
Nachspiel
Die Rädelsführer wurden vor Gericht gestellt, konnten aber trotz erheblicher Anstrengungen der Machthaber nicht abgeurteilt werden. Die prominentesten Vertreter wurden wegen an den Haaren herbeigezogener Delikte im Anschluss an die Verhandlung gefangen gesetzt.
Philip Jakob Siebenpfeiffer gelang die Flucht aus dem Gefängnis. Er emigrierte in die Schweiz. Später hatte er einen Lehrstuhl in Bern inne. Er starb nach einem 6jährigen Aufenthalt in einem Heim in geistiger Umnachtung. Wer die Unterbringungskosten für den dann mittellosen Siebenpfeiffer übernahm, ist heute noch ein Rätsel.
Georg August Wirth verbüßte eine zweijährige Haftstrafe, wanderte dann über Frankreich ebenfalls in die Schweiz aus.
Ein Jahr nach der Mai-Demonstration wurden die Menschen, die sich möglicher Weise zum ersten Jahrestag auf dem Hambacher Schloss einfinden wollten, mit brachialer militärischer Gewalt daran gehindert. Alles, was sich auf den Straßen in der Umgebung bewegte, wurde auf Geheiß der Machthaber verprügelt und mit Gewehrkolben drangsaliert, nachdem sich die eingesetzten Soldaten betrunken hatten. In den Handgemengen kam sogar ein Zivilist ums Leben. Alle Anstrengungen, die Vorfälle vor einem zivilen Gericht aufrollen zu lassen, scheiterten. Vor dem eingesetzten Militärgericht wurden alle Akteure freigesprochen. In den Folgejahren wurde versucht, die Erinnerung an das Hambacher Fest in den Köpfen der Bevölkerung zu löschen. Ludwig I. schenkte das Hambacher Schloss zur Hochzeit dem Thronfolger. Maximilian II. konnte wegen Geldmangels den geplanten Aufbau der Schlossruine nicht verwirklichen. Viel später wurde das Schloss von der Öffentlichen Hand erworben, aufgebaut und zu einem nationalen Denkmal stilisiert. Wir Deutschen haben immer wieder Probleme mit nationalen Gedenkstätten. Dies mag unter anderem darin begründet sein, dass der föderalistische Gedanke unserer Verfassung unmittelbar kein Nationalbewusstsein unterstützt.
In jüngster Zeit wurde bei den Gedenktagen anlässlich des Hambacher Festes von Theodor Heuss und Carlo Schmidt der Forderung von Freiheit und Einheit des Deutschen Volkes und Europas (dies war bereits 1832 eine Forderung) besonders gedacht.
Warum es nun unmittelbar im Anschluss an das Hambacher Fest nicht zu einer Revolution kam, wird auch heute noch von Historikern und Politologen kontrovers diskutiert. Besonders einleuchtend sind vielleicht die Argumente, dass die Hauptakteure bis zuletzt hofften, dass die in Frankreich bevorstehenden Aufstände sich alsbald in der Rheinpfalz verbreiten würden und dass vielleicht Deutsche per se nicht revolutionstauglich sind (in diesem Zusammenhang wird immer wieder das nachstehende Beispiel angeführt: 1918 wurde das Berliner Schloss besetzt. Unter die Maschinengewehre, die auf den Fensterbänken postiert wurden, wurden Zeitungen gelegt, damit die Fensterbretter nicht zerkratzten.)
Demokratiefest auf dem Maiberg
Um die Möglichkeit zu wählen gebührend zu feiern wurde am 27. September 2009, nach der Besichtigung des Hambacher Schlosses, eine Wahlparty veranstaltet. Im Rahmen der Wahlparty trat eine Pantomimen-Gruppe von PfiVV (Projekt für interkulturelle Vermittlung, Viernheim) mit humorvollen und nachdenklichen Stücken zu Wahlen auf.
Die Wahlergebnisse konnten an einem bereitgestellten Fernseher verfolgt werden. Telefonkonferenzen wurden nach der Wahl in die Parteizentralen in Berlin geschaltet. Die Bundestagswahl und die möglichen prozentualen Ergebnisse dieser, wurden von den Anwesenden nochmals simuliert. Erstaunlich war, dass sich hier das Wahlergebnis nochmals deutlich abzeichnete, obwohl die Gruppe keinem repräsentativen Durchschnitt der deutschen Wahlberechtigten entsprach. Danach bestand auch die Möglichkeit sich an dem mitgebrachten Buffet zu laben.
Dies war ein gelungener Tag. Dem einen oder den anderen mag die Tatsache, wie weit wir uns von den idealistischen Forderungen der Protagonisten deutscher und europäischer Freiheit und Einheit entfernt haben, beklemmende Eindrücke bereitet haben.
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Hiermit weisen wir auf eine Seite des Ministeriums für Arbeit und Soziales unter dem Titel:
"Gute Aussichten für Ältere - Erfolgreiche Wege in den Arbeitsmarkt" hin.
Unter folgendem Link findet man diese Informationen:
http://www.bmas.de/portal/16702/startseite.htmlBMAS/Redaktion/Pdf/Publikationen/gute-aussichten-fuer-aeltere,property=pdf,bereich=bmas,sprache=de,rwb=true.pdf
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